Fire&Ice 2011


Heißer Williams, Alpenmusik und Go-Go-Tanz
Dagersheimer Feuerwehr lädt zur "Fire and Ice"-Party ins Gerätehaus - Rund 400 Feierlustige in guter Stimmung



"Glühbirne", Go-Go-Tänzer und großen Spaß - die Feuerwehr Dagersheim hatte einiges im Angebot bei der dritten Auflage der beliebten Fire & Ice-Party beim Gerätehaus in der Böblinger Straße.
Von Nina Steinhäuser

 

DAGERSHEIM. Um kurz nach 19 Uhr flackern vor dem Gerätehaus munter drei Feuerstellen, an den Tischen unter dem großen Sonnenschirm stehen plaudernd die ersten Gäste beisammen. Im Zelt und auf der Tanzfläche ist es noch menschenleer. Im Gerätehaus hingegen schwitzen ein Dutzend Feuerwehrmänner wie sonst nur bei Einsätzen: Die ersten Getränke gehen über die Theke, und schließlich müssen genügend Rote Würstchen auf den Grills brutzeln, wenn später der große Ansturm kommt. Löschmeister Tobias Wankmüller klinkt sich trotzdem kurz aus und erklärt das Motto "Fire & Ice" der Party: "Fire liegt bei einem Fest der Feuerwehr ja nahe und Ice passte von der Jahreszeit her gut dazu." Das winterliche Ambiente fehlt zwar mangels Schnee, trotzdem geben sich die Feuerwehrleute Mühe, Stimmung wie auf einer Après-Skiparty aufkommen zu lassen. Bekannte Skihits wie "Anton aus Tirol" animieren zum Tanzen und Mitsingen und als die jüngeren Partygäste allmählich eintreffen, wird es auf der Tanzfläche und im Zelt voll. Um 21 Uhr findet als Höhepunkt der Auftritt eines Go-Go Tänzer-Trios statt, das aus zwei Frauen und einem Mann besteht und den Gästen noch einmal zusätzlich einheizt.


Auf knapp 400 Gäste schätzt Zugführer Rudi Kobialka die Anzahl der Feierlustigen, die das Fest bevölkern. "Voll zufrieden", zeigt er sich mit dieser Besucherzahl, die zwar etwas geringer als im vergangenen Jahr ist, aber dennoch einen Erfolg darstellt.


Auch viele Gäste aus den umliegenden Gemeinden sichtet er, die sich Würstchen, Sauerkraut und Schupfnudeln nicht entgehen lassen wollen. Besonders beliebt ist die "Glühbirne", ein Getränk, von dem in der "Happy Hour" immer zwei zum Preis von einem über die Theke gehen. Das Mixgetränk ist eine Spezialität des Feuerwehrhauses, hergestellt aus Birnensaft gemischt mit Williams und zum Schluss erwärmt wie Glühwein. "Das Rezept haben wir von der letzten Skiausfahrt mitgebracht", verrät Tobias Wankmüller. Um halb eins müssen die Zelte schließlich abgebrochen werden: Länger feiern erlaubt der Lärmschutz nicht.


Danach kann nur noch der Erlös von Essen und Getränken errechnet werden, und der kommt der Feuerwehr selbst zugute. Einen konkreten Verwendungszweck gäbe es zwar noch nicht, aber "vielleicht für die nächste Party", sagt Tobias Wankmüller mit einem Zwinkern. Da kann man doch nur sagen: Und nächstes Jahr auf ein Neues.



Mit freundlicher Genehmigung der Kreiszeitung Böblinger Bote

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