Die Freiwillige Feuerwehr Böblingen besteht aus den Abteilungen Böblingen und Dagersheim mit je einem eigenen Standort. Beide Abteilungen rücken im Einsatzfall gemeinsam aus. Das heißt, bei jedem Alarm werden Kameraden von Böblingen und Dagersheim alarmiert, die vom jeweiligen Standort abrücken und dadurch gute Einsatzzeiten erreichen.

Die Kreisstadt Böblingen liegt im "Speckgürtel" der ca. 17 Kilometer (bis Stadtmitte) entfernten Landeshauptstadt Stuttgart. Über 50.000 Einwohner, ca. 25.000 tägliche Einpendler und eine breit gefächerte Ansiedlung von Weltfirmen wie zum Beispiel Daimler, Smart, Eisenmann, Hewlett-Packard, IBM, Agilent Technologies und Philips Medizintechnik sowie eine Großzahl von mittlere und kleine Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen bilden die Rahmenbedingungen für eine große Freiwillige Feuerwehr mit hauptamtlichen Kräften.

vom 11 Mai 2018

Die Feuerwehr Böblingen Abt. Böblingen veranstaltet am 03.Juni 2018 einen Tag der offenen Tür und lädt dazu von 10-16 Uhr die Bevölkerung aus Nah und Fern sehr herzlich in die Feuerwache am Röhrer Weg 12 ein. Unter dem Motto „Sehen-Erleben-Anfassen“ möchten wir Ihnen einen unvergesslichen Tag bei der Feuerwehr ermöglichen.

SEHEN Sie sich die imposante Ausrüstung der Feuerwehrfahrzeuge an und stellen Sie fachkundigem Personal Ihre Fragen rund um die umfangreiche Technik der Feuerwehr.

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vom 24 April 2018

Keine einfache Lage stellt sich den Rettungskräften an diesem Samstagnachmittag dar. Gegen 15:30 Uhr wurden die Helfer mit dem Alarmstichwort "VU schwer" zu einem Verkehrsunfall in den Darmsheimer Tunnel alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung aus dem Tunnel festgestellt werden. Ein Horrorszenario, dass hoffentlich nie eintreten wird, aber trotzdem geübt werden muss. Eine Übung ist vor der Verkehrsfreigabe verpflichtend.

Ausgangspunkt für die Feuerwehrleute der Feuerwehr Sindelfingen mit allen Abteilungen, der Feuerwehr Grafenau und der Feuerwehr Böblingen Abt. Dagersheim ist die Annahme, dass sich durch Unachtsamkeit eines Pkw-Lenkers ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Kleinbus innerhalb der 460 Meter langen Röhre ereignet hat. Eine Person wurde dabei eingeklemmt und schwer verletzt. Der Kleinbus geriet noch vor dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in Brand. Mehrere Personen versuchten sich, über den Rettungsstollen und dem 230 Meter entfernten Röhrenausgang ins Sichere zu retten. Die starke Rauchentwicklung im Inneren der Röhre führte jedoch dazu, dass mehrere Personen bewusstlos wurden und nun im Tunnel vermisst werden. Eine Person konnte sich ins Freie Retten und irrt orientierungslos im Gelände herum. Mehrere unbeteiligte Fahrzeuge stehen noch im Tunnelinneren und konnten den Tunnel nicht mehr verlassen.

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vom 22 April 2018

Ganze 221 Mal wurde die Feuerwehr Böblingen mit den Abteilungen Böblingen und Dagersheim in den ersten drei Monaten des Jahres zur Hilfe gerufen. Nicht immer brannte es lichterloh oder musste eine spektakuläre Rettung eingeleitet werden, dennoch gab es einiges zu tun für die rund 160 Floriansjünger von der Feuerwehr Böblingen.

Gleich Anfang Januar zog Sturmtief Burglind mit Regen und Wind über Deutschland hinweg und hinterließ eine Spur der Verwüstung. Vor allem im süddeutschen Raum war die Naturgewalt deutlich zu spüren. Alleine in Böblingen musste die Feuerwehr fast 30 Mal innerhalb weniger Stunden ausrücken, um die Sturmschäden zu beseitigen. Größtenteils handelte es sich um entwurzelte Bäume, die Straßen und Gehsteige blockierten.

Ebenfalls im Januar ereignete sich in der Karlstraße in Böblingen ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen und einer eingeklemmten Person. Eine Person musste mit Hilfe von hydraulischen Rettungsgerät schwer verletzt unter den Augen zahlreicher Schaulustiger aus einem Fahrzeug befreit werden.

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vom 12 April 2018

 


Seit wenigen Monaten verfügt die Feuerwehr Böblingen über eine Fachgruppe, die aus spezialisierten Kameraden und Kameradinnen besteht und sich dem Bereich „Einfache Rettung aus Höhen und Tiefen“ (kurz:ERHT) annimmt. Im Einsatzfall können die ausgebildeten Floriansjünger dann Rettungen von z.B. verletzten Personen aus einer Höhe oder Tiefe von maximal 30 Metern vornehmen.

Am vergangenen Samstag konnte die Gruppe nach den nötigen Grundausbildungen zum ersten Mal auf dem Gelände der Feuerwache im Röhrer Weg das Wissen in Übungen festigen und vertiefen. 

Geübt wurde unter anderem der sichere Auf- und Abstieg mit Klettergurt und Sicherung an einem Strommasten, der sich zu Übungszwecken am Gefahrgut-Übungspark auf dem Feuerwehrgelände befindet. 

An einer zweiten Station wurde das Retten aus einen Schach geprobt. Als Ausgangssituation wurde ein Sturz in eine Baugrube angenommen, die Simulation erfolgte mit Hilfe eines Dummys.
Für die Rettung wurden verschiedene Gerätschaften wie beispielsweise eine Schleifkorbtrage benötigt, die von zwei Feuerwehrmännern abgeseilt werden musste, um die bewusstlose Person zu retten.

Zum Abschluss wurde eine bewusstlose Person vom Schlauchturm mittels Schleifkorbtrage abgeseilt. Diese Übung fand im Gegensatz zu den vorangegangenen Übungen mit allen Teilnehmern in einer Gruppe statt.



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