Einsatzstatistik 1. Quartal 2021 - Weniger Einsätze im Vergleich zum Vorjahr

Insgesamt 108 Mal wurde die Feuerwehr Böblingen mit den ehrenamtlichen Abteilungen Böblingen und Dagersheim sowie den hauptamtlichen Kräften in den Monaten Januar bis März benötigt. Bis zum Ende März standen 26 Brandeinsätze, 36 Alarme zu technischen Hilfeleistungen, 42 Fehlalarme sowie vier sonstige Alarme in der Einsatzstatistik der Feuerwehr.

Insgesamt gingen die Einsatzzahlen im Vergleich zum Vorjahr zurück – zu diesem Zeitpunkt im Vorjahr zählten über 100 Einsätze mehr zur Einsatzstatistik. Dies ist unter anderem auf den damaligen Beginn der Corona-Pandemie zurückzuführen: Hier richtete die Feuerwehr Böblingen Wachbereitschaften ein, damit das Personal strikt getrennt werden konnte.

„Wir sind natürlich sehr froh, dass wir auf diese Maßnahme seit dem 3. Quartal 2020 nicht mehr zurückgreifen mussten.“, so Kommandant Thomas Frech. Auffallend rückläufig ist die Zahl der Fehlalarme durch Brandmeldeanlagen oder Rauchmelder in Privathaushalten. „Auch hier merken wir als Feuerwehr, dass viele Firmen noch nicht voll besetzt, beziehungsweise viele Mitarbeitende im Homeoffice sind.“, so Tobias Wankmüller, Pressesprecher der Feuerwehr Böblingen.

Warum so viele Fehlalarme trotz rückläufiger Brandmeldealarme?

„Das ist einfach zu beantworten“ schildert Kommandant Frech weiter. „Oftmals wird die Feuerwehr zu einem Einsatz gerufen, bei dem wir dann gar nicht mehr tätig werden müssen, weil zum Beispiel die gemeldete hilflose Person die Türe doch selbst öffnen konnte oder ein Schlüsselträger noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort war. Das ist für uns aber nicht schlimm. Wir sind immer froh, wenn unsere Hilfe doch nicht benötigt wird oder es sich im Rahmen der Erkundung um einen Fehlalarm handelt. Dann ist glücklicher Weise niemand zu Schaden gekommen.“


 


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