Freiwillige Feuerwehr heißt Ehrenamt.
„Was, Sie machen das nicht hauptberuflich?“ Diese Frage hören Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Böblingen immer wieder. Viele Menschen glauben, dass die Einsatzkräfte, die nach fünf bis zehn Minuten am Schadensort eintreffen, mit dieser Tätigkeit ihr tägliches Brot verdienen. Aber: Die Böblinger Feuerwehrangehörigen leisten ihren Dienst freiwillig und ehrenamtlich.

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Deutscher Feuerwehrverband informiert zum Notruftag am 11. Februar 2017

500 Millionen Menschen, ein Notruf: Über die kostenfreie Telefonnummer 112 erhalten Hilfesuchende in allen Ländern der Europäischen Union Schutz und Hilfe von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten. Um diese Nummer bekannter zu machen, findet am 11. Februar der europaweite Notruftag statt. „Wir wollen die Menschen darüber informieren, dass der Notruf 112 nicht nur in Deutschland, sondern europaweit für schnelle, zuverlässige Hilfe steht“, erklärt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

„Man sollte es kaum glauben, aber manchmal übermannt Anrufer einfach die Aufregung. Sie legen dann zum Beispiel sofort wieder auf, nachdem sie nur schnell gemeldet haben, dass es bei ihnen brennt“, so Hachemer. Er beruhigt die potenziellen Anrufer: „Niemand muss sich einen Fragenkatalog oder Merksätze merken, um einen hilfreichen Notruf abzusetzen. Die Disponenten am anderen Ende der Leitung fragen alles ab, was sie wissen müssen. Da lautet die ganz einfache Devise: Dran bleiben. Da erhält man auch hilfreiche Anweisungen, was man selbst in diesem Moment tun kann.“ Sein Fazit: „Notrufe sind keine Hexerei, dafür aber Lebensretter – und das in ganz Europa!“

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Verrechnungssätze für Feuerwehrfahrzeuge Bezüglich der Kalkulation der Verrechnungssätze für Feuerwehrfahrzeuge bestand in der Vergangenheit landesweit eine sehr große Unsicherheit insbesondere im Hinblick auf die Nutzungszeiten der Fahrzeuge. Die Folge waren sehr uneinheitliche Verrechnungssätze. Das Innenministerium hat daher am 18.03.2016 die Verordnung über den Kostenersatz für Einsätze der Feuerwehr erlassen. Darin wurden die bei Feuerwehreinsätzen zu erhebenden Stundensätze für Feuerwehrfahrzeuge verbindlich festgelegt. Die Verordnung Kostenersatz Feuerwehr vom 18. März 2016 ist im Gesetzblatt Baden-Württemberg Nr. 8 auf Seite 253 veröffentlicht worden und am 26. April 2016 in Kraft getreten. Ein Auszug des Gesetzblatts ist angefügt. Die Stundensätze für Feuerwehrfahrzeuge sind ab Inkrafttreten zu erheben.

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Stand 20:00 Uhr:

Im Bereich der Talstraße in Böblingen sind Kampfmittel bei Bauarbeiten gefunden worden. Das Gebiet im Umkreis von 300m um den Fundort muss evakuiert werden. Die Sperrung der betroffenen Gebiete beginnt um 20:00 Uhr. Sie werden durch die Polizei und Feuerwehr informiert, wenn Sie direkt von der Räumung betroffen sind. Es wird eine Sammelunterkunft in der Kongreßhalle Böblingen eingerichtet. Wir informieren Sie wenn die Entschärfung vorüber ist.

Es wird ein Bus-Shuttleverkehr eingerichtet. Abfahrtspunkt Johann-Schütte-Straße (hinter dem REWE) und Haupteingang am Böblinger Bahnhof

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Retten, löschen, bergen, schützen

Die Aufgaben der Feuerwehr sind im Feuerwehrgesetz Baden-Württemberg geregelt.

Als im 19. Jahrhundert die Bürger erstmals geordnete Organisationen zur Brandbekämpfung gründeten dachte sicher noch niemand daran, wie sich der Weg der Feuerwehren bis in die heutige Zeit gestalten sollte. War die Aufgabe der Feuerwehr in den Anfangstagen nur darauf beschränkt, die Ausbreitung eines Feuers zu verhindern, ist die Feuerwehr heute zu einem richtigen Allround-Talent geworden. Zu jeder Tages- und Nachtzeit rücken freiwillige Feuerwehrleute aus, um schnell, gezielt und professionell zu helfen.

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Jeder Autofahrer kennt die Situation: im dichten Stadtverkehr taucht im Rückspiegel Einsatzfahrzeug auf, das mit Blaulicht und Martinshorn schnell vorankommen will. Wie reagiert man in einer solchen Situation am besten, damit das Fahrzeug sicher überholen kann?

Das Wichtigste zuerst: Bleiben Sie ruhig und reagieren besonnen!

Zeigen Sie dem Fahrer des Einsatzfahrzeuges frühzeitig, dass Sie ihn gesehen haben, z.B. durch kurzes Einschalten der Warnblinkanlage. Auch die Einsatzfahrzeuge benutzen frühzeitig den Blinker, damit sich der übrige Verkehr frühzeitig auf den Richtungswechsel einstellen kann.

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Zwei Tote und 23 Verletzte – das ist die traurige Bilanz des Unfalls vom 7. Juli 2011 in Hamburg. Ein Löschfahrzeug war bei einem Einsatz mit einem Linienbus kollidiert. Wer war schuld? Diese Frage wird momentan von den Ermittlern untersucht. Die entscheidende Frage hier ist: Fuhr das Löschfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn? Denn nur dann haben Einsatzfahrzeuge Sonderrechte im Straßenverkehr.

Immer wieder wird die Frage gestellt, ob die Feuerwehr im Einsatzfall immer mit Martinshorn fahren muss – selbst tief in der Nacht, wenn so gut wie keine Fahrzeuge mehr unterwegs sind. Die Antwort auf diese Frage zeigt der Unfall in Hamburg: Nur mit beiden Signalen können Einsatzfahrzeuge Sonderrechte in Anspruch nehmen. Es ordnet an: „Alle übrigen Verkehrsteilnehmer haben sofort freie Bahn zu schaffen.“ Das Blaulicht allein ist hierfür unzulässig.

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Brandrauch – Gefahrenquelle Nr. 1

Der vorsichtige Umgang mit offenem Feuer und die sorgfältige Hand des Fachmanns bei elektrischen Installationen können die meisten Brände im privaten Bereich verhindern. Trotzdem rücken die Feuerwehren in Deutschland über 200.000 Mal aus. 600 Tote sind jährlich zu beklagen, wobei 80 Prozent aller Brandopfer nicht verbrennen – sie ersticken am giftigen Brandrauch. Diese traurige Erkenntnis gilt für Brände in privaten Wohnungen ebenso wie für Katastrophen wie zum Beispiel dem Düsseldorfer Flughafenbrand 1996, wo 17 Menschen einer Rauchvergiftung erlagen.

Der Rauch ist bei einem Brand das größte Problem für die Menschen im Gebäude und für die Feuerwehr. Die Folgen sind dramatisch: Innerhalb von drei Minuten sinkt durch den entstehenden Rauch die Sichtweite so weit ab, dass betroffene Personen die Orientierung verlieren und sich nicht mehr in Sicherheit bringen können. Erschwerend kommt die schnell zunehmende Konzentration des Gases Kohlenmonoxid hinzu. Diese steigt im Laufe des Brandes sprunghaft an und führt von Kopfschmerzen über Bewusstlosigkeit bis zum Tod.

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Gott zur Ehr und dem Nächsten zur Wehr

Über 150 Frauen und Männer engagieren sich ehrenamtlich in Böblingen und Dagersheim in der Freiwilligen Feuerwehr.

Die Freiwillige Feuerwehr Böblingen besteht aus den Abteilungen Böblingen und Dagersheim mit je einem eigenen Standort. Beide Abteilungen rücken im Einsatzfall gemeinsam aus. Das heißt, bei jedem Alarm werden Kameraden von Böblingen und Dagersheim alarmiert, die vom jeweiligen Standort abrücken. Dadurch werden gute Einsatzzeiten erreicht und die Einsatzbelastung gleichmäßig auf vielen Schultern verteilt. Das ist wichtig: Denn anders als in anderen Ländern wird dieser Schutz weit überwiegend durch freiwillige, also ehrenamtliche Kräfte sichergestellt, eben durch Bürger in Uniform. In Böblingen und Dagersheim sind dies über 150 Frauen und Männer, die im Notfall alles stehen und liegen lassen, um anderen Menschen zu helfen. Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr.

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Freitag, der 13. Mai ist bundesweiter Rauchmeldertag

Rauchmelder retten Menschenleben. Gerade für Schlafende, deren Sinne den Brandrauch nicht wahrnehmen, leisten Rauchmelder einen unschätzbaren Dienst. In schöner Regelmäßigkeit werden die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Böblingen angefordert, weil ein im Haushalt installierter Rauchmelder ausgelöst hat. Oft handelt es sich dann um Situationen, welche ohne Rauchmelder hätten dramatisch ablaufen können.

Mit dem jährlich stattfindenden Rauchmeldertag am Freitag, den 13. sensibilisiert die Feuerwehr Böblingen und die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ Öffentlichkeit und Politik für die lebensrettende Funktion von Rauchmeldern. Denn noch immer sterben in Deutschland jährlich mehr als 400 Menschen an den Folgen eines Brandes. 95 Prozent davon werden nicht Opfer der Flammen, sie ersticken schon vorher an giftigen Rauchgasen. Rauchmelder hätten sie warnen können. Deshalb sind Rauchmelder seit Juli 2013 in Baden-Württemberg verbindlich vorgeschrieben.

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