Die Gruppen- und Zugführer der Feuerwehr Böblingen bilden sich laufend weiter.

Im ersten Halbjahr 2016 wurde die Freiwillige Feuerwehr Böblingen zu insgesamt 246 Einsätzen gerufen. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte werden nach dem Notruf zunächst mittels Funkmeldeempfänger alarmiert und kommen je nach Tages- oder Nachtzeit direkt von der Arbeitsstelle, von zuhause oder unterwegs in das Feuerwehr-Gerätehaus. Dort rüsten sie sich mit ihrer Einsatzkleidung aus und setzen sich in das Feuerwehrauto. Sobald dieses mit Einsatzkräften voll besetzt ist, fährt es mit Blaulicht und Martinshorn an die Einsatzstelle. Dort angekommen erkunden die Gruppen- und Zugführer die Lage und bestimmen, mit welchen Maßnahmen ihre Einsatzkräfte die vorhandenen Gefahren beseitigen können.

Ein voll besetztes Löschgruppenfahrzeug fasst neun Leute, eine sogenannte Gruppe. Eine Gruppe ist die taktische Grundeinheit der Freiwilligen Feuerwehr und besteht aus dem Gruppenführer, dem Maschinisten, dem Melder und den drei Trupps: Angriffstrupp, Wassertrupp und Schlauchtrupp. Die Leitung und Verantwortung für die Gruppe hat der Gruppenführer. Seine Aufgabe ist es, herauszubekommen, was eigentlich passiert ist, ggfs. Zeugen und/oder denjenigen, der den Brand entdeckt hat, zu befragen und, wenn die Lage bekannt ist, die Aufgaben innerhalb der Gruppe zu verteilen. Um die Funktion des Gruppenführers bei einem Einsatz ausüben zu können, ist die Ausbildung zum Gruppenführer Voraussetzung.

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Vier unserer Führungskräfte durften eine spezielle Ausbildung genießen. An einem Samstag fand in Wörth das Thema "LKW Rettungsübung" statt. Ungefähr 35 Feuerwehrleute aus unterschiedlichsten Feuerwehren aus dem Bundesgebiet konnten an der Veranstaltung, welche von der Nutzfahrzeug Unfallanalyse der Daimler AG ausgerichtet wurde, teilnehmen. Der Tag gliederte sich in mehrere Punkte: Zunächst fand eine Theoretische Unterweisung in die LKW-Unfallanalyse statt. Hierbei wurden Videos von Unfällen mit LKW's gezeigt. Auch die Neuerungen in Sachen Sicherheit für Insassen eines LKW wurden dabei vorgeführt. Abschließend gingen die Ausbilder noch auf den Rettungsleitfaden ein, der in Zusammenarbeit mit anderen Nutzfahrzeugherstellern entwickelt wurde, welcher den Rettungskräften eine Rettung von Verunfallten erleichtern soll.

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Auf dem Hof der Feuerwache Böblingen fand am 23. und 24.10. wieder  ein spezieller Lehrgang der Technischen Hilfeleistung statt. Eine patientengerechte Rettung soll (immer) sicher und so schnell wie möglich durchgeführt werden, jedoch auch so schonend wie nötig sein. Diese drei Aspekte in Einklang zu bringen, ist manchmal gar nicht so einfach. Um das zu üben, melden sich zweimal im Jahr ca. 30 engagierte Frauen und Männer aus dem Landkreis zum Lehrgang „Patientengerechtes Retten“. In einem Theorie- und Praxisteil wird den Teilnehmenden das notwendige Wissen vermittelt. Im Praxisteil können die Teilnehmenden dabei auch neue Techniken ausprobieren. 

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Der Truppführerlehrgang ist der Abschlusslehrgang der zweijährigen Ausbildung. In der Ausbildung zum Truppführer wird auf die zweijährige Truppmann Teil 2 Ausbildung aufgebaut. Dieser Lehrgang findet an drei Wochenenden statt. Wie schon bei der Grundausbildung jeweils Freitagabends und Samstags.

Einem Truppführer wird ein hohes Maß an Verantwortung übertragen. Das Lehrgangsziel basiert auf der Vertiefung bereits gefestigter Grundkenntnisse bei diversen Löscheinsatzszenarien, der technischen Hilfeleistung und dem Verhalten bei Gefahren. Diese sind verantwortlich für die Erledigung eines Einsatzauftrags in einem Trupp. Ein Truppführer muss Gefahren beim Einsatz erkennen und seinen Truppmann vor Ihnen schützen. Hierzu zählen auch klare Kommandos und Lagemeldungen an den Gruppenführer.

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