Anmelden, beaufsichtigen, kontrollieren / Flammenfalle für Tiere vermeiden

Berlin – Von der Nordseeküste bis an den Alpenrand lodern in wenigen Tagen wieder zahlreiche traditionelle Osterfeuer – doch dieser schöne Brauch führt jährlich auch zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen. „Häufig werden Feuerwehren alarmiert, weil Brände außer Kontrolle geraten oder nicht sachgemäß angemeldet wurden“ erklärt Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

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Deutscher Feuerwehrverband gibt Tipps zum Verhalten bei Unfällen im Eis

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) warnt vor dem Betreten nicht freigegebener Eisflächen: „Trotz der aktuellen Minusgrade sind viele Eisflächen zu dünn; es droht Einbruch“, erklärt DFV-Vizepräsident Hermann Schreck. Auch der vielfach in Deutschland herrschende Frost der vergangenen Tage garantiert nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Flüssen tragfähig ist. Besonders Kinder lassen sich vom glitzernden Eis zu unvorsichtigem Verhalten verleiten. „Betreten Sie nur freigegebene Eisflächen!“, mahnt Schreck. Für die Freigabe sind die örtlichen Behörden zuständig.

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Aus aktuellem Anlass veröffentlichen wir hier die Pressemitteilung des Landesfeuerwehrverbands:

Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg hat vor Betrügern usw. gewarnt, welche angeblich die Pflicht zum Einbau von Hausrauchmeldern überprüfen wollen. Diese Personen wollen sich so einen Zugang zu den Wohnungen für anschließende Straftaten verschaffen. Eindeutig ist, dass weder die Feuerwehr noch die Baurechtsbehörden Hausrauchmelder überprüfen! Das Ministerium rät, in solchen Fällen die Polizei zu informieren.

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Der Herbst hat begonnen! Die Tage werden kürzer, die Nächste länger. Die Blätter färben sich und fallen zu Boden. Der Herbst bieten ein prächtiges Farbenspiel in Wald und Flur. Er ist aber auch nicht ungefährlich. Dichter Nebel, nasses Laub und erstes Glatteis – der Herbst erfordert besondere Vorsicht von den Verkehrsteilnehmern.

Straßen- und Sichtverhältnisse

Grundsätzlich gilt: Vorausschauend fahren und die Geschwindigkeit den Straßen- und Sichtverhältnissen anpassen. Mit der Faustregel „Sichtweite ist gleich Sicherheitsabstand“ lassen sich viele Unfälle vermeiden. Das bedeutet: Liegt die Sicht unter 50 Metern, sollte auch der Tacho nicht mehr als 50 km/h anzeigen. Als Orientierungshilfe dienen die Leitpfosten am Straßenrand. Sie sind auf Bundesstraßen und Autobahnen im Abstand von 50 Metern aufgestellt. Gleichzeitig bedeutet eine Sicht unter 50 Metern: Nebelschlussleuchte einschalten. Haben sich die Sichtverhältnisse wieder gebessert, muss sie jedoch wieder ausgeschaltet werden, um den Nachfolgeverkehr nicht unnötig zu blenden.

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Grillen ist ein berühmtes Sommervergnügen. Die Feuerwehr gibt ihnen folgende Tipps, damit aus Grillfreude kein Grillschmerz wird.

  • Benutzen Sie nur einen standsicheren Grill. Achten Sie auf einen feuerfesten Untergrund.
  • Halten Sie genügend Abstand zu Feld und Wald und anderen brennbaren Materialien. Achten Sie darauf, dass keine Glut vom Wind verweht wird. Halten Sie Löschmittel bereit.
  • Beaufsichtigen Sie Kinder.
  • Sollte es zu Brandverletzungen kommen, kühlen Sie diese mit viel Wasser, decken Sie Wunden möglichst keimfrei ab. Sofortige ärztliche Behandlung ist nötig!
  • Grillen sie nie in einem Raum ohne Zu- und Abluft (Erstickungsgefahr!).
  • Abtropfendes Fett kann brennen und das Grillgut entzünden. Auch aus gesundheitlichen Gründen sollte brennendes Fett vermieden werden.
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Stellen Sie sich vor: Bei einem Notfall oder einem Feuer warten Sie auf Rettungsdienst oder Feuerwehr. Die Fahrzeuge sind noch einiges entfernt, fahren aber trotzdem ganz langsam, als wüssten sie nicht, wohin.

Woran könnte das liegen? Die Antwort schreibt leider die Realität:

Fehlende oder nicht erkennbare Hausnummern!

Dass eine Hausnummer angebracht sein muss, ist in § 19 der Polizeilichen Umweltschutzverordnung der Stadt Böblingen Hauptsatzung Ihrer Verbandsgemeinde vorgeschrieben. Dort ist zwar geregelt, dass diese von der Straße aus gut lesbar sein muss. Über die „Notfalltauglichkeit gibt es jedoch keine Aussagen. Dort ist aber nicht geregelt wie diese auszusehen hat, damit sie "notfalltauglich" ist. Deshalb sollten Sie im eigenen Interesse einmal Ihr Haus aus diesem Blickwinkel kritisch betrachten.

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Über zwölf Millionen Bundesbürger betätigen sich als Heimwerker. Mit Slogans wie „Mach es zu Deinem Projekt“ weckt so mancher Baumarkt den Ehrgeiz der Hobbybastler. Diese schaffen in ihrer Freizeit viel Neues, haben Spaß und sparen auch noch Geld dabei. Teuer kann dieses Freizeitvergnügen jedoch durch Überschätzen der eigenen Fähigkeiten, Leichtsinn oder Missachtung der Sicherheitsbestimmungen werden. Besonders gefahrenträchtig ist nach den Erfahrungen der Feuerwehr der Umgang mit Elektrizität. So sollten nur Arbeitsgeräte benutzt werden, die mit den vorgeschriebenen Schutzeinrichtungen ausgestattet sind.

Lebens- und zugleich brandgefährlich kann das Nageln oder Bohren in waagrechter oder senkrechter Linie zu Steckdosen oder Schaltern sein. Beim Anbohren von Wasserleitungen droht die Gefahr eines Wasserschadens. Hier helfen Leitungs- oder Metallsuchgeräte, Schäden zu vermeiden. Nach Gebrauch sollten die elektrischen Geräte vom Stromkreis wieder getrennt werden. Immer Sache eines Fachgeschäfts ist es, defekte Geräte, Stromleitungen oder Kabel zu reparieren.

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Schon die Kleinsten lernen es im Kindergarten: der Notruf 112 sorgt für schnelle Hilfe, wenn es brennt oder ein Notarzt benötigt wird. Selbst Erwachsene jedoch wissen häufig nicht, dass über die 112 in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union Feuerwehren und Rettungsdienste alarmiert werden können. Die Freiwillige Feuerwehr Böblingen möchte deshalb zum 25. Geburtstag der europaweiten Einführung helfen, diese kostenfreie Notrufnummer bekannter zu machen.

Ob ein Feuer in Böblingen oder ein Unfall kurz vor Barcelona: Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Mittlerweile ist sichergestellt, dass Hilfesuchende in 38 Ländern Europas unter der einheitlichen Notrufnummer 112 die Notrufzentralen der Rettungsdienste, von Feuerwehr oder Polizei erreichen. Jedoch wissen bislang nur 42 Prozent der Menschen in Deutschland, dass die 112 nicht nur im eigenen Land, sondern überall in der Europäischen Union Hilfe bringt. Bei einem Notfall in Deutschland würden 82 Prozent der Befragten die 112 wählen.

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Waldbrände stellen nicht nur in südlichen Gefilden eine große Gefahr dar. Auch in Deutschland ereignen sich jedes Jahr hunderte von Wald- und Flächenbränden. Waldbrände sind selten reine Naturereignisse. Nur zwischen drei und zehn Prozent werden von Blitzschlägen verursacht. Über 90 Prozent der Waldbrände sind auf menschliches Handeln, fahrlässige Unachtsamkeit oder Fehl-verhalten zurückzuführen.

Kleine Ursache - fatale Wirkung
Die Ursachen reichen von der sorglos weggeworfenen Zigarettenkippe über die Selbstentzündung, Abstellen von Fahrzeugen mit heißen Katalysatoren über brennbarem Untergrund bis zur Fahrläs-sigkeit im Umgang mit offenem Feuer und zur Brandstiftung. Letztere ist die häufigste bekannte Waldbrandursache! Die Feuerwehr appelliert zu brandschutzgerechtem Verhalten in der Natur. Hohe Temperaturen und anhaltende Trockenheit führen zu erhöhter Waldbrandgefahr. Gehen Sie deshalb aufmerksam durch Wald und Flur und vermeiden Sie gedankenlosen Leichtsinn.

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Es hat gebrannt – was nun?

Allgemeine Hinweise: Bei einem Brand entstehen grundsätzlich Schadstoffe. Die meisten dieser Schadstoffe sind gasförmig und können durch ausreichende Lüftungsmaßnahmen entfernt werden. Einige Schadstoffe sind jedoch an Rußpartikeln gebunden und haben sich mit dem Ruß auf Einrichtungsgegenständen, Nahrungsmitteln, Spielzeug usw. abgelagert. Diese Schadstoffe können für Sie dann gefährlich werden, wenn Sie mit dem Ruß in Ihren Körper gelangen (Einatmen von Rußpartikeln; Verschlucken von Rußpartikeln bei der Nahrungsaufnahme usw.).
In abgekühltem Zustand sind Schadstoffe und Ruß nicht mehr frei schwebend in der Raumluft vorhanden. Deshalb sind erfahrungsgemäß diese gebundenen, brandbedingten Schadstoffe nur dort nachweisbar, wo auch abgelagerte Brandverschmutzungen (Ruß) sichtbar sind.
War Ihre Wohnung nicht vom Feuer betroffen, nur leicht verraucht und sind keine Rußteilchen wahrzunehmen, können Sie sich dort nach sorgfältiger Durchlüftung wieder aufhalten. Beachten Sie bitte den Hinweis unter Punkt 2.
War Ihre Wohnung vom Feuer, Ruß oder starker Verrauchung betroffen, sollten Sie zunächst unbedingt nachfolgende Informationen beachten:

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