Die Jahre 1976 bis 2005

Nach dem großen Aufwand zum 100-jährigen Jubiläumsfest, das in jeder Hinsicht ein großer Erfolg war, konnte man sich wieder mehr um die laufenden Probleme kümmern. So wurde bereits im Jahr 1975 festgestellt, daß am alten Feuerwehrhaus Renovierungsarbeiten nötig sind. Im Laufe der Untersuchungen wurde jedoch festgestellt, daß nur notdürftig einige Verschönerungen durchgeführt werden können. So war man auf der Suche nach einem Standort für ein neues Gerätehaus, sowie bei der Bedarfsplanung eines Neubaus. Die Planungen gingen von einem Zeitpunkt um 1980 aus. Hier wurden dann auch Gebäude bzw. Platz durch die Stadt Böblingen gekauft. Von der Stadtverwaltung wurde dann jedoch als Standort das Areal der ehemaligen Baustoffhandlung Buck vorgeschlagen, welches von der Stadt Böblingen 1983 erworben wurde.


Im Juni 1979 wurde der von der Feuerwehr errichtete Rastplatz Hodlenburg an die Gemeinde übergeben. Hier wurde von 1981 bis 1985 unser jährliches Sommerfest (Pfingstmontag) ausgerichtet. Seit 1986 veranstalten wir unser Sommerfest in unserem alten bzw. neuen Feuerwehrgerätehaus.

Nachdem 1978 in Böblingen der Landesfeuerwehrtag stattfand, wurde Böblingen im Jahr 1981 zum Mekka der Feuerwehren. Es fanden vom 19. bis 27. Juli 1981 die Internationalen Feuerwehrwettkämpfe und Feuerwehrolympiade statt. Die Kameraden aus Böblingen wurden durch die Abteilung Dagersheim tatkräftig unterstützt.

Erstmals in der Dagersheimer Feuerwehrgeschichte gab es im Dezember 1981 Todesopfer (Vater und zwei Kinder) bei einem Wohnungsbrand in der Berggasse zu beklagen.

1985 konnten wir unsere Räume im Haus der Vereine einweihen. Im Mai 1987 konnte die Feu-erwehr Dagersheim dann endlich auch in das neu errichtete Gerätehaus einziehen. Dieses wurde vom 8. bis 10. Mai von der Feuerwehr und der Bevölkerung gefeiert. Nach Übergabefestakt am Freitag wurde am Samstag ein Tag der Jugend durchgeführt und sonntags mit einem Tag der offenen Tür und Geräteschau abgeschlossen. Im Jahr 1988 wurde ein neues TLF 16/25 bestellt, welches im Juli 1989 in Dienst gestellt werden konnte.

In den Jahren 1984 und 1989 konnten Dagersheimer Gruppen das Leistungsabzeichen Baden-Württemberg in Gold ablegen.

Im Jahr 1987 wurde von der Abteilung Böblingen die alte Drehleiter übernommen, die somit dem Löschzug der Abteilung Dagersheim angehörte.

Nach 29 Jahren bzw. 39 Jahren aktivem Dienst und fast genau so lange als Gerätewart tätig, beendeten im Jahr 1988 Rudi Förster und Walter Widmaier ihre langjährige Tätigkeit als Gerätewart. Am 1. April 1989 wurde in Anwesenheit vieler kommunalen Präsenz unser langjähriger Kommandant Ewald Spengler mit dem Deutschen Feuerwehrehrenzeichen in Gold vom aktiven Feuerwehrdienst verabschiedet und zum Ehrenkommandant ernannt. Unter seiner Regie gelang es, die Dagersheimer Feuerwehr zu einer gut ausgerüsteten Gemeindewehr aufzubauen. Mit Ewald Spengler beendete auch sein früherer Stellvertreter Wilhelm Kienle nach 40 Jahren seinen aktiven Feuerwehrdienst. Wilhelm Kienle war von 1956 bis 1979 Stellvertreter unseres Ehrenkommandanten Max Roser und später auch von Ewald Spengler. Mit Eugen Hahn beendete noch eine weitere Stütze der Feuerwehr nach 32 Jahren, davon 20 Jahre als Gruppenführer und Ausschussmitglied, seinen Dienst.

Als Nachfolger von Ewald Spengler wurde Werner Elsenhans zum Abteilungskommandanten gewählt. Werner Elsenhans konnte als eine seiner Aufgaben am 14. Juli 1989 ein neues Tanklöschfahrzeug TLF16/25 von der Firma Ziegler in Empfang nehmen und nach verstärkten Übungen mit diesem Fahrzeug zu Ernstfällen einsetzen

Nach in Kraft treten einer neuen Feuerwehrsatzung im Oktober 1990 wurde der Abteilungsausschuß der Feuerwehr Dagersheim auf acht Mitglieder festgesetzt und turnusmäßig im Jahr 1994 erstmals in dieser Größe gewählt.

Vom 14. bis 16. Juni 1990 nahm eine Delegation der Feuerwehr Dagersheim am Deutschen Feu-erwehrtag in Friedrichshafen teil. Am 26. November des selben Jahres wurde bei einer Lehrfahrt die Degerlocher Wacher de Berufsfeuerwehr Stuttgart und die Flughafenfeuerwehr Stuttgart besichtigt.

Am 3. April 1991 wurde unser im Jahr 1968 beschafftes Tanklöschfahrzeug an den EC Dagersheim übergeben. Es wird seither für ein Entwicklungshilfeprojekt in Tansania eingesetzt. Der aus Dagersheim stammende Zimmermannmeister Martin Kienle leitet dieses Projekt in der Missionsstation Mbesa (Südtansania) als Bauleiter und Ausbilder, und knüpfte auch die Kontakte die zu dieser Spende führten.

Seit 1991 wird verstärkt auf die Ausbildung mit Atemschutzgeräten geachtet, d.h. mindestens 2 Übungen für jeden Atemschutzträger jährlich. Ebenso wurde seither auch die Anzahl der Dien-ste für Fahrer bzw. Maschinisten erhöht und auf die Fahrzeuge der Abteilung Böblingen erweitert. Für die normalen Dienste wurden seit diesem Zeitpunkt Ausbildungsthemen bzw. Schwerpunkte ausgearbeitet die jährlich durchzuführen sind.

Am 21. Oktober 1992 wurde unser alter Mannschaftstransportwagen (VW-Bus) aus dem Jahr 1971 anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Faustballabteilung im TSV Dagersheim an diese als Spende überreicht. Dort konnte das Fahrzeug noch einige Zeit als Mannschaftsbus zu Turnieren und Spieltagen eingesetzt werden.

Am 5. März 1993 wurde der langjährige Stadtbrandmeister Kurt Frech verabschiedet, als Nachfolger wurde sein Sohn Thomas Frech vom Gemeinderat eingesetzt.

Im Oktober 1993 wurde von der Abteilung Böblingen ein LF 16 in den Löschzug Dagersheim übernommen.

Dieses Fahrzeug musste auch unmittelbar nach seiner Integration in den Löschzug Dagersheim zu einem Großbrand in der Mühl-gasse eingesetzt werden. Bei diesem Einsatz zeigte sich auch die sehr gute Ausbildung der Abteilung als Löschzug (inkl. Drehleiter), denn nur so konnten die Nachbargebäude in der unmittelbaren Nähe (ca. einen Meter, teilweise sogar mit Dachüberstand) des Brandobjektes gerettet werden. Ein bei diesem Einsatz gedrehtes Amateurvideo ist inzwischen an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal zu Lernzwecken zu sehen.

Für Übungszwecke wurde von der DaimlerChrysler AG ein Dummy gespendet der die Möglichkeiten einer realitätsnahen Einsatzübung ermöglicht.

Bei den Ausbildungen konnte verstärkt auf die Kenntnisse von Rolf Rabinsky als Kreisausbilder zurückgegriffen werden. Bei durchschnittlichen 70 Stunden im Dienst- und Ausbildungsbetrieb erhielt der Feuerwehrmann im Jahr 1994 eine Dienstentschädigung von umgerechnet 70 Pfennigen pro Stunde.

1994 wurde der Aufbau einer Jugendfeuerwehr mit der Abt. Böblingen begonnen. Bei der Gründung konnten auch die ersten Jugendlichen aus Dagersheim aufgenommen werden.

Ebenso wurde eine seit 1. Januar 1994 gültige Alarm- und Ausrückeordnung ausgearbeitet und an die Leitstelle Böblingen weitergereicht.

Es wurden die von der Abteilung Böblingen übernommenen Fahrzeuge ausgebessert (LF 16) bzw. umgerüstet wie auch in späteren Jahren des öfteren umgebaut z.B. Atemschutzgeräte in das LF 16 bzw. dritter Atemschutzplatz in die Fahrzeuge (hierzu noch nebenbei die Umrüstung auf Einflaschengeräte), Geräteräume in den Löschfahrzeugen; oder auch Komplettumbau des LF 8 in einen Gerätewagen (GW-G).

Seit 1994 werden die Grundschulklassen im Rahmen ihres schulischen Unterrichtsthema Brandverhütung zur Feuerwehr Dagersheim eingeladen und in mehreren Stationen durch Feuerwehrangehörige über die Tätigkeiten einer Feuerwehr informiert und mit Hilfe der Geräte erklärt.

1994 wurde durch die häufige Alarmierung des 2. Löschzug, der u.a. aus der Dagersheimer Drehleiter bestand, ein neuer Einsatzrekord mit 50 Alarmierungen erreicht. Durch die neu eingeführte Einteilung der Alarmschleifen konnte die Belastung des einzelnen Feuerwehrmannes jedoch ertragbar gestaltet werden. Nach einem Einsatz mit unserer Drehleiter musste diese als Totalschaden verschrottet werden. Dieser Unfall passierte bei einer Einsatzfahrt bei der sich nachträglich herausstellte, dass es sich um einen Fehlalarm handelte! Eine Ersatzbeschaffung kam wegen der finanziellen Lage der Stadt leider nicht in Betracht.

Seit der Angliederung der Abteilung Dagersheim an die Gesamtfeuerwehr Böblingen wurden von Frühjahr bis Herbst Sonntagsbereitschaften in der Feuerwache in Böblingen abgehalten. Für das Jahr 1994 wurden diese Sonntagsbereitschaften stärker auf die Sommerzeit beschränkt (aufgrund eines Vorschlag des Abteilungsausschusses); dafür jedoch personell auf Zugstärke erhöht. Ab dem Jahr 1995 wurden die Sonntagsbereitschaften nicht mehr durchgeführt.

Für das Jahr 1995 war aufgrund einer noch ausstehenden Entscheidung der Regierung lange Zeit unser Termin für das Sommerfest an Pfingstmontag gefährdet, als Ersatztermin wurde bereits der Feiertag an Fronleichnam festgesetzt. Der Feiertag an Pfingsten sollte zur Finanzierung der Pflegeversicherung gestrichen werden. Letztlich war die Feuerwehr Dagersheim jedoch froh, dass die Regierung anders entschied und somit unser Traditionsfest an Pfingstmontag bestehen blieb.

Seit 1995 wird jährlich ein Fahrerturnier von Gerätewart Albert Dannecker organisiert. Bei einer kreisweit organisierten Aktion zur Typisierung für eine Knochenmarkspende waren eine große Zahl an Freiwilligen Feuerwehrmännern aus Dagersheim beteiligt.

Eine der Feuerwehr Böblingen vorgestellte und mitentwickelte Einsatzjacke wurde im Jahr 1996 beschafft nachdem noch im Jahr 1994 Differenzen mit dem Gemeindeversicherer bestanden.

Durch die Übernahme der Bundesausscheidungen für die Internationalen Feuerwehrwettkämpfe im Jahr 1996 durch die Feuerwehr Böblingen war auch die Abteilung Dagersheim sehr stark in die Durchführung und Ablauf dieser Wettkämpfe inklusive der Betreuung der Wettkämpfer eingebunden.

Am 10. Februar 1996 wurde bei der Wahl zum stellvertretenden Abteilungskommandant Rolf Rabinsky gewählt. Nachdem in diesem Jahr auch die Anzahl der Dagersheimer Jugendfeuerwehrleute größer wurde übernahmen Feuerwehrmänner Betreuungsaufgaben in der Gemeinsamen Gruppe der Jugendfeuerwehr.

Am 21. März 1997 wurde die Gründungsversammlung der Altersabteilung Dagersheim durch die Ehrenmitglieder abgehalten. Die Gründung wurde auf Grund einer Empfehlung des Landesfeuerwehrverbandes durchgeführt, wobei dieses bereits in der Feuerwehrsatzung vorgesehen war. Zum Leiter der Altersabteilung wurde Ehrenkommandant Ewald Spengler gewählt.

Nach ca. einer halbjährigen Umbauphase in einen Einsatzleitwagen (ELW) wurde ein von der DaimlerChrysler AG erworbenes und zum teil gespendetes Fahrzeug am 18. Juli 1997 offiziell in den Feuerwehrdienst übernommen. Dieses Fahrzeug wurde unter der Regie von Rolf Rabinsky und einigen Helfern zu einem der DIN entsprechenden Einsatzleitfahrzeug mit entsprechender Ausrüstung umgebaut. Zugehörige Einsatzpläne wurden von den Feuerwehrkameraden Rudi Kobialka, Jörg Haldenwang und Marco Meyer erstellt. Nachdem bei den Fahrzeugen die Frontblitzer zügig eingebaut wurden, konnten unsere Kameraden der Abteilung Böblingen von unseren Erfahrungen im Einbau profitieren.

Am 24. April 1998 fand eine weitere Indienststellung eines umgebauten Feuerwehrfahrzeuges statt. In monatelanger teilweise mühseliger Arbeit wurde unter der Regie der Gruppe Eckhard Spengler unser altes LF 8 in einen Gerätewagen (GW-G) mit ausfahrbarem Lichtmast umgebaut. Einige der benötigten Geräte konnten von dem alten und inzwischen ausgemusterten Ölschadenanhänger eingebaut werden. All diese in Eigenarbeit durchgeführten Umbauarbeiten der Feuerwehrfahrzeuge konnten die finanzielle Belastung der Stadtkasse sehr gering halten.

Bereits Anfang der 80er Jahre wurde die persönliche Ausbildung verstärkt. Es wurde neben Grundausbildung, der Ausbildung zu Truppmann und Truppführer, Atemschutzträger und Maschinisten auch wieder mehr Führerscheine der Klasse 2 erworben.


In den Jahren seit 1990 erfolgten vermehrt die Lehrgänge zu Sprechfunker, Gruppenführer, Zugführer und auch Kurse zum "Führen von Einheiten über Zugstärke". Als vorläufiger Endpunkt zu diesen Kreis- bzw. Landesausbildungen nehmen seit 1998 jährlich vier Kameraden (mit weiteren Kameraden der Abteilung Böblingen) an einem Brandschutztraining in Rotterdam bei dem Rotterdam International Safety Center (RISC) teil.

Es handelt sich hierbei um eine der besten Schulen weltweit, hier werden unter anderem auch Einsatzkräfte für Ölplattformen etc. ausgebildet. Um diesem realistischem Training und auch reellen Einsätzen standzuhalten wurde von der Feuerwehr Böblingen auch neue Einsatzkleidung (Handschuhe, Helme und Brandschutzhosen) beschafft. Die Feuerwehr Böblingen setzt als eine der wenigen Feuerwehren bei Brandeinsätzen die zusätzlichen Brandschutzhosen ein. Dass sich diese Einsatzkleidung nicht nur im Einsatz bewährt konnte jeder Feuerwehrkamerad der an diesem Brandschutztraining bei RISC teilnahm bestätigen.

Seit dem Jahr 1998 besteht auf Anregung unseres früheren Ortsvorstehers Herbert Kopetschke eine freundschaftliche Partnerschaft der Gesamtwehr Böblingen mit der Feuerwehr aus Torres Vedras in Portugal.

Im selben Jahr mußte die Feuerwehr von ihrem langjährigen Stadtbrandmeister Kurt Frech Abschied nehmen, er verstarb am 24. Juli 1998.

Eine ab 1. Dezember 1998 gültige neue Alarm- und Ausrückeordnung machte aus der Stadtteilwehr Dagersheim nun endgültig ein fester Bestandteil der Stützpunktfeuerwehr Böblingen. Ab diesem Zeitpunkt wird die Abteilung Dagersheim grundsätzlich mit einem Löschfahrzeug im 1. Löschzug der Feuerwehr Böblingen alarmiert und ausrücken. Bisher war die Abteilung Dagersheim dem 2. und 3. Löschzug der Gesamtwehr eingegliedert.

Mit dieser neuen Einsatz- und Alarmierungsmethode konnten bereits zu diesem Zeitpunkt die vom Landesfeuerwehrverband im Jahr 2000 aufgestellten Qualitätskriterien bzw. geforderten Hilfsfristen der Feuerwehr erreicht werden. Durch die Anfahrt der Löschfahrzeuge von zwei Feuerwachen (Böblingen und Dagersheim) kann die geforderte Eintreffzeit des Landesfeuerwehrverbands eingehalten und unterschritten werden.

Ebenfalls seit 1998 nimmt eine Gruppe aus Dagersheimer Feuerwehrmännern an der Ausbildung des Umweltschutzzuges in Böblingen teil und wird ab 2001 auch zu diesen Einsätzen alarmiert.

Am 14. Oktober 1998 wurde die erste Feuerwehrfrau seit Bestehen der Feuerwehr Dagersheim in den aktiven Feuerwehrdienst aufgenommen.

Seit 1999 werden die anstehenden Feuersicherheitswachdienste zusammen und gemischt mit den Kameraden der Abteilung Böblingen durchgeführt, so dass auch hier die Kameradschaft innerhalb der Gesamtwehr verbessert wird.

Die mit der Eingemeindung Dagersheims über-nommenen Funkrufnamen (BB 4-XX) , die in Anlehnung an die damals verwendete postalische Nennung Dagersheims mit Böblingen 4; wurden entsprechend dem Erlass des Innenministeriums in BB 2-XX geändert.

Durch die befürchteten Computerprobleme beim Jahrtausendwechsel 1999/2000 wurde an diesem Silvester eine ständige Bereitschaft in der Feuerwache Dagersheim besetzt. Das befürchtete Computer-Chaos blieb jedoch aus; alle Brandmeldeanalgen funktionierten ohne Probleme. Lediglich ein Einsatz wegen Gasgeruch wurde in dieser Nacht verzeichnet.

Im Lauf der letzten Jahre ergaben sich immer mehr Raumprobleme. Noch im Jahr 2001 soll ein Gruppenraum und ein Büro eingerichtet werden. Bereits 1998 machte sich die Abteilungsführung Gedanken über die Möglichkeiten die bestehenden Räume in ihrer Nutzung zu optimieren. Aufgrund eines Beschlusses durch den Ortschaftsrat konnte mit den Planungen und Umbauarbeiten noch im Winter 2000 begonnen werden.

Wie die weitere Ersatzbeschaffung von Einsatzfahrzeugen in der Zukunft erfolgen kann ist auch abhängig von einem, im Jahr 1998 von Stadtbrandmeister Thomas Frech vorgelegten, Fahrzeugkonzept das mittelfristig umgesetzt werden soll. Die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr sollen ab 2001 mit Funkmeldesystem (FMS) ausgerüstet werden um den überörtlichen Funkverkehr zu entlasten. Hierbei werden durch betätigen verschiedener Tasten die Statusmeldungen der Einsatzfahrzeuge (z.B. "Einsatzbefehl übernommen", "Einsatzstelle an" usw.) an die Leitstelle Böblingen weitergeleitet.

Die ersten Wochen des Jahres 2001 begannen mit elf Einsätzen (durchschnittlich ein Einsatz pro Tag). Diese Tendenz beruhigte sich in den kommenden Wochen zum Wohlwollen der Feuerwehr.

In der Abteilungsversammlung vom 10. März 2001 wurde Eckhard Spengler zum stellvertretenden Abteilungskommandant gewählt. 2001 war auch noch das 125-jährige Jubiläum der Feuerwehr Dagersheim. Das Fest war vom 01. Juni bis zum 04. Juni 2001. In diesem Jahr 2001 wurden auch noch die Unterrichtsräume sowie das Florianstüble umgebaut. Der Unterrichtsraum bekam noch einen "Medienraum" der durch einen Rolladen abgetrennt ist. Er trägt seit dem Jubiläum das Dagersheimer Wappen - gespendet wurde der Aufdruck von den Kameraden der Böblinger Abteilung. Der Gruppenraum bzw. das Florianstüble wurde von der Feuerwehr selbst umgebaut. Auch die Einrichtungen wurden selbst entworfen und aus der Kammeradschaftskasse bezahlt.

Im Jahr 2004 wurde das LF 16 an die Abt. Böblingen abgegeben und dient nun der Jugendfeuerwehr und der Böblinger Wettkampfgruppe.
Als Ersatz dafür wurde ein HLF beschafft. Die Firma Rosenbauer aus Österreich hat das komplette Fahrzeug aufgebaut. Das Fahrgestell stammt von Mercedes.

Im gleichen Jahr wurden durch den Gesamtausschuss auch einheitliche Beklebungen für die Fahrzeuge der Abt. Dagersheim und der Abt. Böblingen beschlossen.
Nach dem Beschluss wurden auch alle Fahrzeuge, die nicht zu alt oder kurz vor der Ausmusterung standen, beklebt. Im nebenstehenden Bild zu erkennen.

Da die Feuerwehr Böblingen aus 2 Abteilungen besteht (Böblingen und Dagersheim) jedoch jede Abteilung ihr eigenes Wappen hatte wurde im Jahr 2005 ein einheitliches Wappen für die Feuerwehr Böblingen beschafft. Man war sich einig, dass deutlich "Feuerwehr Böblingen" zu lesen war und jedes Wappen der Abteilungen darin enthalten sein sollte.



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