in Mannschaft
vom 21 Dezember 2013

Gemeinsam mit der Einsatzabteilung Böblingen bildet die Einsatzabteilung Dagersheim die Gesamtfeuerwehr Böblingen. Somit steht den Bürgerinnen und Bürgern von Böblingen und Dagersheim eine rund 150-Mann starke Feuerwehr rund um die Uhr zur Verfügung, wenn ein Notfall eintritt.


Die Einsatzabteilung Dagersheim besteht derzeit aus 47 aktiven Feuerwehrmännern und einer aktiven Feuerwehrfrau mit einem aktuellen Durchschnittsalter von 44,9 Jahren. Diese Einsatzkräfte sind allesamt freiwillig und ehrenamtlich bei der Feuerwehr tätig. Das heißt, jeder geht tagsüber seinem Beruf nach. Wird die Feuerwehr zu einem Notfall alarmiert, verlassen die Einsatzkräfte sofort ihren Arbeitsplatz und finden sich schnellstmöglich im Feuerwehrgerätehaus ein, um nach wenigen Minuten mit dem Einsatzfahrzeug ausrücken zu können. Ein solches ehrenamtliches Engagement erfordert natürlich auch die Kooperationsbereitschaft der Arbeitgeber, was in der heutigen – vom Wettbewerb geprägten - Arbeitswelt nicht ganz selbstverständlich ist.



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vom 10 Mai 2008

Als letzte Konsequenz seit Bestehen der Hochdruckwasserversorgung wurde im Jahr 1928 der Mannschaftsstand reduziert, die Wasserträger und Schöpfer verschwanden ebenso wie eine der beiden Spritzen mit ihrer Bedienmannschaft. Die Feuerwehr bestand laut Satzung vom 1. Juli 1928 aus 75 Mann, eingeteilt in Stab und vier Züge.

Stab:
Kommandant, Stellvertreter, Kassierer (gleichzeitig Schriftführer),
Geräteverwalter und 2 Hornisten.

1. Zug:
Steiger und Retter (Zugführer, Stellvertreter und 19 Männer)

2. Zug:
Hydrantenmannschaft, gleichzeitig Schlauchleger (Zugführer, Stellvertreter und 17 Mann)

3. Zug:
Spritzenmannschaft (Zugführer, Stellvertreter, Spritzenmeister und Stellvertreter und 15 Mann)

4. Zug:
Flüchtlings-, Wach- und Sanitätsmannschaft (Zugführer, Stellvertreter und acht Mann)

Erst jetzt wurde die ganze Mannschaft uniformiert und man hatte "stramme Ordnung und regelmäßige Übungen eingeführt". Jedermann hatte seine genau beschriebenen Aufgaben und Pflichten. Insbesondere mußte "jedes Mitglied den Vorgesetzten willig Gehorsam leisten" bzw. "durch gegenseitiges freundliches Benehmen, durch stramme Haltung, durch Wort und Tat den Feuerwehrgeist erhalten".

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vom 10 Mai 2008

Nach dem großen Aufwand zum 100-jährigen Jubiläumsfest, das in jeder Hinsicht ein großer Erfolg war, konnte man sich wieder mehr um die laufenden Probleme kümmern. So wurde bereits im Jahr 1975 festgestellt, daß am alten Feuerwehrhaus Renovierungsarbeiten nötig sind. Im Laufe der Untersuchungen wurde jedoch festgestellt, daß nur notdürftig einige Verschönerungen durchgeführt werden können. So war man auf der Suche nach einem Standort für ein neues Gerätehaus, sowie bei der Bedarfsplanung eines Neubaus. Die Planungen gingen von einem Zeitpunkt um 1980 aus. Hier wurden dann auch Gebäude bzw. Platz durch die Stadt Böblingen gekauft. Von der Stadtverwaltung wurde dann jedoch als Standort das Areal der ehemaligen Baustoffhandlung Buck vorgeschlagen, welches von der Stadt Böblingen 1983 erworben wurde.


Im Juni 1979 wurde der von der Feuerwehr errichtete Rastplatz Hodlenburg an die Gemeinde übergeben. Hier wurde von 1981 bis 1985 unser jährliches Sommerfest (Pfingstmontag) ausgerichtet. Seit 1986 veranstalten wir unser Sommerfest in unserem alten bzw. neuen Feuerwehrgerätehaus.

Nachdem 1978 in Böblingen der Landesfeuerwehrtag stattfand, wurde Böblingen im Jahr 1981 zum Mekka der Feuerwehren. Es fanden vom 19. bis 27. Juli 1981 die Internationalen Feuerwehrwettkämpfe und Feuerwehrolympiade statt. Die Kameraden aus Böblingen wurden durch die Abteilung Dagersheim tatkräftig unterstützt.

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